Das handlungsorientierte Energiecontrolling des Energiebüros zielt darauf ab, aus der Überwachung von Energieverbräuchen und -kosten Verbesserungspotentiale zu erkennen und umzusetzen. Hierbei werden zunächst die historischen Energiedaten sowie die Verbrauchs- und Nutzungsstrukturen erfasst. Gleichartige Objekte können über Benchmarks verglichen werden.

Die Daten werden laufend fortgeschrieben und hinsichtlich ihrer Plausibilität überprüft. Die Prognose berücksichtigt dabei u.a. die Wetterdaten und vom Kunden mitgeteilte Veränderungen im Gebäude­bestand oder in der Nutzung. Weichen die tatsächlichen Verbräuche bzw. Kosten von der Prognose negativ ab, wird die Ursache ermittelt, um korrigierend eingreifen zu können. Hierbei kommen abhängig vom Umfang der Abweichung die oben beschriebenen Analysemethoden zur Anwendung.

Weiterhin werden die Energiebezugsverträge in den Datenstamm eingepflegt, um die Energierechnungen prüfen und Kostensenkungs-potentiale aus der Nutzung des Energiemarktes erschließen zu können.