Beispiel Schulen: Kardinal von Galen Schulen Mettingen

Objekt und Ziele

Die Kardinal von Galen Schulen in Mettingen sind eine Einrichtung in privater Trägerschaft des Vereins der Schulfreunde. Sie haben seit ihrem Bestehen bereits einige Erweiterungen und Sanierungen erfahren. Dabei wurde auch auf einen vernünftigen Energiestandard geachtet.
Auch wenn ein für Schulen bereits sehr guter Standard besteht, gibt es doch weitere Möglichkeiten der energetischen Verbesserung.
Ziel des Projektes ist es, Energieverbrauch und Energiekosten der Wärmeversorgung zu mindern und einen gesicherten technischen Betrieb zu gewährleisten.

Ablauf

In einem ersten Schritt wurden die Grundlagen für eine detaillierte Analyse der bestehenden Nutzeranforderungen im Rahmen eines Contractingvertrages gelegt.
Die NaCon wurde damit für die optimierte Versorgung der Schulen mit Wärme aus dem bestehenden System verantwortlich. Die Installation einer Wärmemengenzählung war für die Schule kostenneutral und die Ergebnisse der kontinuierlichen Messung dienen als Basis zur fortlaufenden Optimierung. Baustein des Vertrages ist ebenfalls die Optimierung des Gesamtenergieeinkaufes für die Schulen, welcher weitere Kostenminderungen für den Kunden erbringt.

Maßnahmen

Die Wärmelieferung erfolgt zentral aus zwei Kesseln. In den ersten Jahren 2010 und 2011 wurde konsequent auf niedrigere Systemtemperaturen hingearbeitet. Zu diesem Zweck wurde eine schlecht isolierte Warmwasserbereitung erneuert, der Bypass eines Lüftungsgerätes entfernt und ein hydraulischer Abgleich des gesamten Heizungsnetzes durchgeführt. Durch diese Maßnahmen wurde die Grundlage für den Austausch eines Altkessels gegen einen Gasbrennwertkessel geschaffen, der seit Sommer 2012 einen Großteil der Beheizung übernimmt. Neben dem Vorteil der besseren Effizienz ist Gas aktuell auch deutlich günstiger in der Beschaffung als Heizöl. Aufgrund eines größeren Mangels am Heizöltankraum wurde in 2013 auch der zweite Heizölkessel ausgetauscht. Nach zwei weiteren Betriebsjahren wurde dann 2015 durch die Erneuerung von MSR Komponenten die Bedienmöglichkeit der Anlage insbesondere im Bezug auf die flexible Einstellung von Sondernutzungszeiten verbessert.

Ergebnisse

Durch die Optimierungsmaßnahmen im Bereich der Turnhalle wurde bereits eine Einsparung von 5 % bezogen auf den Referenzverbrauch der vergangenen Jahre erreicht. Die Gasumrüstung in 2012/2013 zusammen mit dem hydraulischen Abgleich steigerte die Einsparungen auf 12%.
Durch die fortlaufende Optimierung stabilisiert sich die Einsparung auf einem Niveau von ca. 15%!